Ball Point Pen heißt übersetzt “Kugelschreiber” und kam zustande, wie wohl viele andere Band- und Projektnamen auch: es sollte gut klingen und zumindest im Ansatz einen Sinn ergeben. Daher dieser quasi Dreiklang (wie “3 doors down” oder “stone temple pilots”
). “Kugelschreiber” schien auch Sinn zu ergeben, wenn man ihn als Bild für kreatives Schaffen interpretiert. Aber, um bei der Wahrheit zu bleiben: Der “Klang” war mir das Wichtigste…
Auch wenn der Name nach “dicker Hose klingt” (Zitat: Radiosender “DasDing”) und sich die Musik wohl nach Band (also mehreren) anhört, ist Ball Point Pen ein Soloprojekt. Die Möglichkeit “Homerecording” hatte ich bei Nils gesehen, als wir ´97 das Poetic Puns Album aufgenommen haben. Seit dem spukte es als Dauerbegehrlichkeit in meinem Kopf herum. Mitte 2004 kamen dann einige wichtige Dinge zusammen: die Leihgabe eines Tascam US-122 seitens Firma AMS GmbH, Chris´ Fender Telecaster (die seit dem sehr zu meinem Glück mein ständiger Mitbewohner ist), Albi´s AKG Mikrophon und emotionale Untiefen. Entstanden ist daraus “crossed in love” und damit auch “Ball Point Pen”. Meine Dankbarkeit sei euch gewiss, werte Freunde…
Inzwischen stapelt sich auf meinem Rechner viel unvollendetes Songmaterial (ca. 20 Songs), Zeugnis der Ereignisse der letzten Jahre und meines Plans, einen Longplayer aufzunehmen. Ein Teil der wenigen “veröffentlichen” Stücke brachte den einen oder anderen kleinen Erfolg nach Hause und als “Herra Heri Orchestra” haben wir ein Stück Musik auf CD gebannt, auf das ich wirklich stolz bin. Als Stimme der zweiviersiebener (24/7 Open) verdinge ich mich auch wieder in gemeinschaftlichem musizieren
. “Kollerfornia”, mein “ex-DJ alter ego”, versucht, sich die Tricks und Kniffe des Remixing anzueignen und Stand August 2010 nehme ich mit einer jungen Singer/Songwriterin ihr Demo bei mir auf und darf auch in Sachen Arrangement Hand anlegen. “So there´s always something cooking in the kitchen”…